Welche Schule brauchen wir?

Das Problem: zu grosse Klassen, zu heterogene Klassen, was die Schnelleren bremst und die Langsameren frustriert; zusätzlich noch Spezialisten für besondere Bedürfnisse im gleichen Raum; originelle, ungeduldige oder ruhige Kinder erhalten sofort eine Diagnose, die behandelt werden müsse; die Lehrerinnen und Lehrer werden am eigentlichen Lehrauftrag gehindert, weil sie übermässig Zeit für Administration und für Elterngespräche mit anwaltlich instruierten Eltern führen und dokumentieren müssen; bevor die Kinder in der Muttersprache den Satzbau kennen, müssen sie bereits lernen, welches in zwei Fremdsprachen das Objekt und das Subjekt ist.

(Von Michel Peder) Das Ziel: kleinere und einheitlichere Klassen; heilpädagogische Disziplinen zielgerichteter einsetzen; in der Unterstufe lernen die Kinder die Muttersprache und ab der 6. Klasse Englisch, weitere Sprachen später; nebst der vorgesehenen Talentklassen für Sport und Musik braucht es Förderung in technischen Bereichen; nicht auswendig Lernen, sondern Informationen Filtern und das Wesentliche erkennen, das wird wichtig.

Das Mittel: damit die Lehrerinnen und Lehrer das bieten können, brauchen sie nebst kleineren und homogeneren Klassen einen juristischen Dienst auf den sie zurückgreifen können; und sie brauchen Entlastung bei administrativen Arbeiten!

Michel Peder, Kandidat Gemeinderat

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