Amtsübergabe
bei der FDP Chur: Präsident Jann Hartmann (r.) mit seinem Nachfolger
Thomas Casanova
Die
FDP der Stadt Chur hat einen neuen Präsidenten. Jann Hartmann, welcher
der Ortspartei drei Jahre lang vorstand, hat an der Generalversammlung
vom vergangenen Dienstag das Amt aus familiären und beruflichen Gründen
abgegeben. An seine Stelle wurde Thomas Casanova gewählt.
Thomas
Casanova ist in der Bündner
Politik kein Unbekannter. Der 52-Jährige war zwischen 1997 und 2006
Grossrat der FDP für
den Kreis Chur, zwischen 2000 und 2003 war er deren Fraktionschef. Casanova
arbeitet als selbständiger Rechtsanwalt und ist Kantonaler Datenschutzbeauftragter.
Er verfügt über eine grosse politische Erfahrung und konnte
seine Führungsstärke unter anderem als Präsident von Chur
Tourismus und der Jugendmusik Chur unter Beweis stellen. An der Generalversammlung
der FDP Chur wurde der zweifache Familienvater einstimmig und mit grossem
Applaus zum Nachfolger von Jann Hartmann gewählt. Hartmann stand
der Partei in den vergangenen drei Jahren vor, will sich nun aber vermehrt
seiner Familie sowie seiner Tätigkeit als Grossrat widmen. Ein weiterer
Beweggrund für seine Demission war auch, dass er das Präsidium
des Ausschusses für Wirtschaft und Abgaben der FDP Graubünden übernommen
hat.
Die
FDP Chur startet den Wahlkampf
Die FDP der Stadt Chur hat am Montagabend im Hotel
Stern in Chur die Kandidaten für die Kreiswahlen vom kommenden Juni
nominiert. Mit Vera Stiffler und Regina Kindschi kandidieren auch zwei
Frauen.
Die von Martin Studer, Wahlkampfleiter der Kreiswahlen
2010, vorgestellten neun Kandidatinnen und Kandidaten wurden einstimmig
nominiert. Mit Bruno
Claus, Jann Hartmann, Ruedi Kunz, Urs Marti und Christian Rathgeb treten
alle fünf Bisherigen nochmals an. Das bewährte Quintett wird
bei den Grossratswahlen durch Vera Stiffler ergänzt. Damit hat sich
die FDP Chur ein klares Ziel gesetzt: Sie will ihre Position als stärkste
und zuverlässigste bürgerliche Kraft ausbauen und strebt einen
Sitzgewinn an. Als Grossrat-Stellvertreter kandidieren Regina Kindschi,
Hans Martin Meuli und Simon Schwegler.
NFA-Informationen aus erster Hand
Im Anschluss an die Nominationsversammlung konnten sich die Mitglieder
der FDP Chur aus erster Hand über die NFA-Abstimmung vom 7. März
2010 informieren. Regierungsrat Martin Schmid zeigte in seinem Referat
auf, warum beim Finanzausgleich Handlungsbedarf besteht. Der heutige
Finanzausgleich aus dem Jahr 1958 sei kompliziert und schaffe falsche
Anreize, weil er unter anderem hohe Steuerfüsse belohne. Schmid
erklärte die geplanten Massnahmen der neuen Bündner NFA und
zeigte auf, dass bei einer Annahme der Vorlage mit dem klar definierten
Einnahmen- und Lastenausgleich zeitgemässe, faire und wirksame
Instrumente zur Verfügung stehen. Der Kritik der NFA-Gegner, der
Kanton ziehe sich insbesondere im Bereich Volksschule aus der Verantwortung,
entgegnete Regierungsrat Schmid: „Die Volksschule bleibt eine
gemeinsame Aufgabe von Kanton und Gemeinden und das kantonale Schulgesetz
bleibt bestehen.“ Der Kanton verstärke sein Engagement gezielt,
so Schmid weiter, indem er beispielsweise Schulleitungen und Schulentwicklungsprojekte
neu zu 100 Prozent finanziere und die obligatorischen Weiterbildungen
für Lehrkräfte vollumfänglich übernehme.
Gerechter und einfacher
Der neue Finanzausgleich werde gerechter und vereinfache weitere dringende
Anpassungen wie zum Beispiel die Umsetzung der anstehenden Totalrevision
des Schulgesetzes oder die neue Spitalfinanzierung. „Die Bündner
NFA ist ein nötiges, ausgereiftes und zukunftsweisendes Projekt
für Graubünden“, gab sich Schmid am Schluss seines
Referates überzeugt. Im Anschluss an seine Ausführungen nahm
der Regierungsrat auf dem heissen Stuhl Platz und beantwortete die
kritischen Fragen von FDP-Chur-Präsident Jann Hartmann. Das Referat
und die Fragerunde fielen derart klar und verständlich aus, dass
am Schluss auch im Plenum keine Fragen zur NFA mehr offen blieben.
Steigen für die FDP Chur
ins Rennen
(v.l.): Simon Schwegler, Bruno Claus,
Vera Stiffler, Ruedi Kunz,
Regina Kindschi, Jann Hartmann, Hans Martin Meuli und Urs Marti
(auf dem Bild fehlt Christian Rathgeb)
FDP
Chur strebt zusätzlichen Sitz im Grossen Rat an
Die FDP der Stadt Chur hat sich für die
bevorstehenden Gross-ratswahlen ein klares Ziel gesetzt und strebt einen
Sitzgewinn an. Neben den fünf Bisherigen kandidiert mit Vera Stiffler
neu auch eine Frau für die FDP Chur.
Am Montag, 22. Februar 2010 wird die FDP Chur im Hotel
Stern die Nomination für die Kreiswahlen vornehmen. Nach den erfolgreichen
letzten Kreis- und Gemeinderatswahlen will die FDP Chur ihre Position
als stärkste und zuverlässigste bürgerliche Kraft ausbauen
und strebt bei den Grossratswahlen einen Sitzgewinn an. Der Vorstand
schlägt zuhanden der Nominationsversammlung folgende Kandidatinnen
und Kandidaten vor:
Grossrat:
Bruno Claus (bisher), Urs Marti (bisher), Ruedi Kunz (bisher),
Jann Hartmann (bisher), Christian Rathgeb (bisher), Vera Stiffler (neu)
Grossrat-Stellvertreter:
Regina Kindschi (neu), Hans Martin Meuli (neu), Simon Schwegler (neu,
Jungfreisinnige)
Referat zum Bündner NFA Im Anschluss an die Nomination wird Regierungsrat
Dr. Martin Schmid ein Referat zum Bündner NFA halten und aufzeigen, weshalb es diesen
braucht. Anschliessend wird er auf dem „heissen Stuhl“ Platz
nehmen und sich den kritischen Fragen des Moderators, Grossrat Jann
Hartmann, stellen.
Zahlreiche
Gäste
am Neujahrsapéro
Die FDP Chur hat am Montag, 11. Januar
2010 zum Neujahrsapéro ins GKB-Auditorium geladen. Rund 60 FDP-Mitglieder
und geladene Gäste sind der Einladung gefolgt.
Zum zweiten Mal waren
auch verschiedene Amtsträger und Dienststellenleitende der Stadt
Chur eingeladen. So weilten denn auch Stadtpräsident Christian
Boner, Stadtrat Roland Tremp oder der ehemalige Generalstabschef der
Schweizer Armee,
Hans-Ulrich Scherrer, unter den Anwesenden. Nach der Begrüssung
durch den Präsidenten der FDP Chur, Jann Hartmann, folgte das
Kurzreferat von Standespräsident Christian Rathgeb zur Bündner
Wirtschaft. Er forderte eine Konzentration der Kräfte - unter
anderem mit der Bildung von Tourismusregionen - und räumlich differenzierte
Strategien für die industriellen, touristischen
und ländlichen
Gebiete
des Kantons.
Denkwerkstatt der Wirtschaft
Gastreferent des Abends war Alois Vinzens, CEO der Graubündner Kantonalbank.
In seiner Funktion als Präsident des Wirtschaftsforums Graubünden
referierte er zum Thema „Arbeit und Positionierung des Wirtschaftsforums
Graubünden“. Die „Denkwerkstatt der Wirtschaft“,
wie sich das Wirtschaftsforum selber nennt, suche nach neuen, auch unkonventionellen
Ideen, sagte Vinzens, und man schiesse dabei ganz bewusst manchmal auch über
das Ziel hinaus. Als Mission nannte Vinzens „das Aufnehmen von
Trends“ und „die Aufbereitung wirtschaftspolitischer Diskussionsgrundlagen“.
Die Hauptarbeit werde in Expertengruppen geleistet. Der Stiftungsrat
selber betreibe das Agenda Setting und die Kommunikation, und sorge für
die Vernetzung der Ideen. Damit Graubünden auch in Zukunft ein attraktiver
und eigenständig handlungsfähiger Wirtschafts- und Lebensraum
sein könne, brauche es ein jährliches Wirtschaftswachstum von
zwei Prozent. Dies allein, um den Verlust von Arbeitsplätzen aufgrund
des Produktivitäts-fortschrittes auszugleichen. Das Wirtschaftsforum
Graubünden befasst sich derzeit mit Themen wie dem Wirtschaftsleitbild
Graubünden, der Zweitwohnungspolitik, der Energiewirtschaft und
der Steuerpolitik.
Jann Hartmann begrüsst
die Gäste und wünscht allen ein gutes neues Jahr
Christian Rathgeb referiert
über die Bündner Wirtschaft
und - als Präsident von
Chur Tourismus - über
den Bündner Tourismus
Alois Vinzens stellt das Wirtschaftsforum Graubünden vor
Als kleines Dankeschön
überreicht Jann Hartmann
Alois Vinzens die Geschichte des Bündner Freisinns
Rund 60 Personen folgten
der Einladung zum
FDP-Neujahrsapéro
ins GKB-Auditorium
FDP
Chur begrüsst Entscheid zur Aufhebung des Verkaufsverbots über
die Gasse
Die FDP der Stadt Chur ist erfreut, dass der
Stadtrat das Verkaufs- und Abgabeverbot von Speisen über die Gasse
aufgehoben hat. Gleichzeitig bedauert sie aber, dass das Verbot für
den Verkauf von Getränken bestehen bleibt. Seit der Einführung
des neuen Polizeigesetzes im Juli 2008 hat die Stadtpolizei die Möglichkeiten, übermässigen
Alkoholkonsum auf öffentlichem Grund sowie Verunreinigungen zu ahnden.
Die nun beschlossene Lockerung des Verkaufs- und Abgabeverbots ist daher
ein logischer Schritt in die richtige Richtung. Konsequenterweise müsste
aber auch der Getränkeverkauf über die Gasse wieder ermöglicht
werden.
Wichtige Ämter
neu besetzt
Die FDP Chur konnte an der Gemeinderatssitzung
vom 16. September 2009 wichtige Ämter mit eigenen Leuten neu besetzen.
So wurde Menga Barandun, bisher Mitglied des Schulrates der Gewerblichen
Berufsschule
Chur, zur neuen Schulratspräsidentin gewählt. Als Nachfolger
von Marco Willi wurde unser Vorstandsmitglied Martin Studer einstimmig
in den Schulrat gewählt. Ebenfalls ohne Gegenstimme schaffte Gemeinderätin
Cornelia Crüzer die Wahl in den Kreisrat. Die FDP Chur gratuliert
den drei Mitgliedern herzlich zu ihren Wahlerfolgen.
FDP
Chur sagt Ja zur Teilrevision der Stadtplanung
An der letzten Sitzung hat der Vorstand der FDP
Chur zu allen acht Punkten der Teilrevision Stadtplanung die Ja-Parole
beschlossen. Aus freisinniger Sicht sind die zur Abstimmung gelangenden
Anpassungen
der Planungsinstrumente Zonenplan und Genereller Gestaltungsplan unbestritten
und tragen zur Stärkung der eingeleiteten Stadtentwicklung bei.
Für
die Ersatzwahl ins Bezirksgericht empfiehlt die FDP Chur die Wahl von
Frau lic. iur. Regula Tomaschett.
1500
Franken für Pro Infirmis Graubünden
Jann
Hartmann (2. v.l.) und Ralf Capeder überreichen Robert Nutt (l.)
von Pro Infirmis Graubünden den Erlös aus der diesjährigen
Osteraktion der FDP Chur.
Die
FDP der Stadt Chur überreichte am Mittwoch, 13. Mai 2009 der
Pro Infirmis Graubünden den Erlös aus der traditionellen
Osteraktion. Durch den Verkauf von Ostereiern und Blumensträussen
kamen am Gründonnerstag 1500 Franken zusammen.
Die
beiden Vorstandsmitglieder der FDP Chur, Jann Hartmann und Ralf Capeder, überreichten den
Check dem stellvertretenden Geschäftsführer der Pro Infirmis
Graubünden, Robert Nutt. Das Geld wird für das Ferienlager
eingesetzt, welches Pro Infirmis jedes Jahr im Sommer für behinderte
und nicht behinderte Kinder aus Graubünden organisiert. Die FDP
Chur freut sich, mit der Aktion in diesem Jahr ein konkretes Projekt
zu unterstützen, welches den teilnehmenden Kindern unvergessliche
Tage beschert und so einen sinnvollen Beitrag zur sozialen Integration
von behinderten Menschen leistet. Die Osteraktion wird traditionell
am Gründonnerstag durchgeführt. Mitglieder der FDP Chur verkaufen
dabei in der Poststrasse bunt bemalte Ostereier und blühende Ostersträusse
und nutzen die Gelegenheit, mit den Passantinnen und Passanten über
aktuelle Themen zu diskutieren.
FDP
Chur beschliesst Ja-Parole
Die
FDP der Stadt Chur hat kürzlich ihre Parole für die städtische
Abstimmung vom 17. Mai gefasst. Sie empfiehlt ein Ja zur neuen
Trägerschaft für das Stadttheater Chur.
Die
Mitglieder der FDP Chur folgten dem Antrag von Marco Willi, welcher
im Gemeinderat die entsprechende Vorbereitungskommission präsidierte
und das Projekt vorstellte. Nach finanziellen Schwierigkeiten übernahm
die Stadt Chur 1991 das Stadttheater und wandelte es in einen reinen
Gastspielbetrieb um. Heute besteht eine Leistungsvereinbarung mit dem
Theaterdirektor, welcher die volle finanzielle Verantwortung trägt.
Für die Zukunft des Theaters Chur sei es nun aber wichtig, die
operative und strategische Leitung klar zu trennen, führte Marco
Willi in seinem Referat aus. Es brauche einen fachlich ausgewiesenen
Stiftungsrat, welcher die Theaterszene kenne, aber auch mit Finanzen
umgehen könne. Eine breit abgestützte Trägerschaft – so
wie es die Teilrevision des Kulturförderungsgesetzes vorsieht – ermögliche
dies und sichere so die längerfristige Zukunft des Theaterbetriebs.
Die FDP-Mitglieder folgten diesem Votum und fassten mit 29 Ja-Stimmen
bei einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen die Ja-Parole für
die Abstimmung vom 17. Mai 2009.
Franco
Lurati - für ein Jahr der höchste Churer
In
der Gemeinderatssitzung vom 29. Januar 2009 wurde der FDP-Gemeinderat Franco
Lurati mit 20 von
21 möglichen Stimmen zum diesjährigen Gemeinderatspräsidenten
gewählt. Er trat damit die Nachfolge von Fritz Imholz an. Die FDP
Chur gratuliert Franco Lurati zu diesem Glanzresultat und wünscht
ihm für sein Präsidialjahr alles Gute! Franco Lurati: „Ich
möchte, dass die gute Gesprächskultur im Rat erhalten bleibt
und die Pluralität der Meinungen geachtet wird. Es wäre schön,
wenn es mir gelingen würde, die Debatten im Rat etwas effizienter
zu gestalten.“