Die FDP Chur lehnt die städtische Volksinitiative vom 28. Februar 2016 „Für mehr bezahlbaren Wohnraum“ und den Gegenvorschlag des Gemeinderats von Chur ab. Wir empfehlen 2x Mal NEIN in die Urne zu legen. Die FDP Chur ist der Ansicht, dass die Initiative und der Gegenvorschlag überflüssig und mit mutmasslichen Kosten für die Bevölkerung verbunden ist.

Darum lehnen wir die Initiative und den Gegenvorschlag ab:
Die Initiative und der Gegenvorschlag sind überflüssig und führen zu Steuererhöhungen sowie Missbrauch.

 

Die Initiative und der Gegenvorschlag sind überflüssig, weil

  • in der Stadt Chur bereits ein Gesetz für den sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau für Familien und Personen in bescheidenen Verhältnissen (Gesetz über den sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau) besteht und damit die Anliegen der Initianten bereits erfüllt sind,
  • die Stadt Chur bereits eine stadteigene Wohnbaugenossenschaft hat und
  • die Stadt Chur auf dem alten KEB Areal an der Calandastrasse neue bezahlbare Wohnungen baut.

 

Die Initiative und der Gegenvorschlag führen zu Steuererhöhungen, weil

  • die Stadt Chur den Wohnungsbau subventionieren muss und dafür das Geld fehlt,
  • die Umsetzung, Überwachung und Einhaltung der neuen Vorschriften zu einer unsinnigen Bürokratie führen mit mehr Verwaltungspersonal,
  • die Stadt Chur für Personen attraktiver wird, welche keine Steuern bezahlen, aber die Leistungen der Stadt (Schule, Soziales, etc.) konsumieren und
  • die Stadt Chur vor einem Investitionsstau steht, weshalb die knappen Finanzen sinnvoller für Schulhäuser und Sportanlagen eingesetzt werden.

 

Die Initiative und der Gegenvorschlag führen zu Missbrauch, weil

  • schon heute subventionierte Wohnungen von Nichtbedürftigen besetzt sind und
  • ohne stete Kontrolle und Einblick in die private Steuererklärung auch Millionäre in diesen Wohnungen leben.

 

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